Liebe LTler,
 
in Roth hat unser Knut Weinhold einen phantastischen Ironman-Triathlon absolviert. Mächtig unterstützt wurde er dabei von einigen Schlachtenbummlern des LT Karlsruhe. Geradezu galaktisch ist sein abschließendes Laufergebnis. Nach 3,8 km Schwimmen und 180 km Fahrrad fahren einen Marathon in einer Zeit von 3:15:12 h zu absolvieren, ist phänomenal. Herzlichen Glückwunsch Knut, zu dieser tollen Leistung.
 
Desweiteren war ja geplant, eine Staffelstartnummer für nächstes Jahr zu ergattern. Das ist absolut geglückt und am Stammtisch hat sich ganz spontan noch eine zweite Staffel gefunden, sodaß der LT Karlsruhe nächstes Jahr mit 2 Staffeln in Roth an den Start gehen wird. Ein Grund, dass sich vielleicht noch mehr Schlachtenbummler einfinden?! :-)
 
Sportliche Grüße
 
André
  
 
Und hier das Ergebnis von Knut:
 

Person

Name

Weinhold, Knut (GER)

Altersklasse

M30

Startnummer

1520

Verein

LG EXA TRIATHLONTEAM/LT Karlsruhe

Bestzeit

Renninfo

Split

Zeit

Platz

Swim

01:30:13

   2504

Trans 1   

00:03:40

   1171

Bike

05:42:27

    1489

Trans 2

00:02:30

     774

Run

03:15:12

       65

Gesamt

Platz (M/W)

686

Platz (AK)

156

Zielzeit (Brutto)

10:34:01

 
Sportliche Grüße,

André
 

Die Menschen dahinter  (Quelle: www.mittelbayerische.de)

Die großen Geschichten gehören den Siegern auf der Triathlon-Strecke, doch die Helfer und Fans machen den besonderen Charme der Challenge Roth aus.


Ohne die vielen Helfer wären die Sportler aufgeschmissen. Foto: Preischl

von Sebastian Preischl

Roth. Morgens um fünf Uhr waren sie aufgestanden – eine halbe Stunde später ging es schon zur Triathlonstrecke. Angelika Schlichting, Rainer Kaps und Julia Kohnle vom Lauftreff Karlsruhe waren früh auf den Beinen, um Julias Freund Knut beim Schwimmstart zu unterstützen. Anschließend stiegen sie auf ihre Mountainbikes, um an der Radstrecke in Eckersmühlen auf „ihren“ Sportler zu warten.

Heute unterstützen sie alle Knut, der sich mit der Startnummer 1520 durch die hochsommerlichen Temperaturen kämpft. „Morgen ist aber schon die Voranmeldung für das nächste Jahr, da wollen wir dann als Staffel selbst dabei sein“, erklärt Kaps, der gerade das Anfeuerungsplakat für Knut an den Scheibenwischer eines geparkten Autos bastelt.

Es sind die kleinen Geschichten, die den Charme der Großveranstaltung Challenge Roth ausmachen. So wartet ein paar hundert Meter vor dem eigentlichen Stimmungsnest an der Lände Karen Combs aus Chicago auf ihren Freund. Ausgestattet mit einer Kuhglocke und einem Schild mit der Aufschrift „You can do it“ hält sie Ausschau nach Alexander, der in Berlin lebt und schon mehrere Triathlons absolviert hat. Doch obwohl Karen, die sich selbst als „Triathlon-Roadie“ bezeichnet, ihrem Freund entgegenfiebert, wird jeder einzelne Läufer mit einem „Great job, you can do it“ auf die nächsten Kilometer geschickt.

Den Triathlonkurs ist sie schon am Tag zuvor mit dem Auto abgefahren. Begeistert berichtet sie, dass die Strecke großartig ausgewählt sei. Denn bereits beim Schwimmstart, in der ersten Wechselzone und zweimal in Greding habe sie Alexander gesehen, auf der Laufstrecke an der Lände wäre es das fünfte Mal. Ein großes Lob ging dabei auch an die Organisatoren der Challenge, die den Triathlon mit ihren vielen freiwilligen Helfern zu einem einzigartigen Erlebnis machten. Denn erst sie gäben den Athleten – egal ob Topfavoritin wie den Vorjahressieger James Cunnama aus Südafrika oder Freizeitathleten wie Knut aus Karlsruhe und Alexander aus Berlin – die richtige Bühne.

Dafür hatten unzählbare helfende Hände Obst geschnitten, Wasser und Elektrolytgetränke in Becher gefüllt, Schwämme mit Wasser getränkt und schließlich alles an die vorbeirauschenden Sportler verteilt. „Ich organisiere meine Leute selbst, es finden sich ja immer welche, die mithelfen wollen. Und wenn dann das große Feld kommt, tut jede helfende Hand gut“, berichtet Christian Giepen, der für die gut 25 Freiwilligen an der Versorgungsstation an der Lände Roth zuständig ist. 1997 hat den 27-jährigen Katzwanger das Triathlonfieber gepackt, als ein Nachbar bei der Challenge teilgenommen hat. Von da an war er jedes Jahr dabei. Wann genau seine erste Challenge war, kann er selbst nicht mehr sagen. Hauptsache er ist in diesem Jahr dabei und kann mit anpacken.